Archiv für die Kategorie ‘Sahne’

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Verstrahlte Weihnachten

22. Dezember 2008

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Para todos Ustedes: / Für Euch alle:

22. Dezember 2008

De todo corazón.
Von ganzem Herzen.

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Shrinking Coastlines – Obama in Berlin

24. Juli 2008

Knapp 25 Minuten dauerte die Rede. Davon waren gefühlte 5 Minuten „Thank you“. Nicht am Ende der Rede sondern gleich als warm up. Barack Obama dankt Berlin, Mörkl, Steynmöyer und Uouereight, womit dann der regierende Bürgermeister sich angesprochen fühlen sollte. Und er dankt Berlin, den Berlinern, der Stadt und er dankt.

Die Kameras schneiden immer wieder ins Publikum. Stolz oder was auch immer werden auch schön viele Schwarze gezeigt. Man könnte glauben, die Berliner Bevölkerung bestehe aus 40% Schwarzen. (Sorry an alle, die sich an diesen Begriff stoßen. Aber „Farbige“ geht nun mal gar nicht und sagt IMHO überhaupt nichts aus. Denn „farbig“ bin schließlich auch ich.) Also Kamera immer ruff uff die Schwarzen, denn wir sind uns der Farbigkeit des designierten Präsidentschaftskanditen bewusst. (Und ich bin stolz, ein Kerzenhalter zu sein…)

An seiner eigenen familiären Zusammensetzung zeigt er uns den realexistierenden amerikanischen Traum. Wir erfahren heute, dass sein Großvater Koch war, Hausdiener bei Briten. Wie sein Vater die Freiheit liebte und wie sehr er selber Amerika liebt. Wie wir, die wir als Berliner den Traum der Freiheit lieben, genauestens wissen wovon er spreche. Er erinnert an den Moment, als das erste amerikanische Flugzeug in Tempelhof landet. Es folgt ein Konzentrat der gesamten Berliner Geschichte inklusive Marshall-Plan, um in der Wichtigkeit der Partnerschaft mit Deutschland-Ex-Aliierten-Europa abzurunden. Europa ist der wichtigste Partner von Amerika. (Das war sehr charment und ich schätze ein wenig übertrieben. Charmant ist er. Das ist keine Frage.)

Mit den Bürgern der Welt wünscht er eine Partnerschaft, die über die Religionen, Glaubensrichtungen und Farben hinaus geht. Dass es nun heißt, diese vielen Mauern untereinander nieder zu reißen. Und Obama bekennt sich zu einer Welt ohne Nuklearkraft. Hoppla. Interessant.

Natürlich versucht auch er auch sich ein klein wenig einzureihen in die teils gelungenen Äußerungen großer Nordamerikaner in Berlin. Und so kommt dann auch mal „People of the world – look at Berlin!“ in Anlehnung an Ernst Reuter. Gott sei Dank bleibt er seiner Sprache treu. Alles andere wäre überflüssig gewesen.

Brücken sollen gebaut werden, die Küsten sollen sich näher kommen und gemeinsam soll der Planet gerettet werden.

Er hat schön geredet. Und die Masse hat brav zugehört. Er will, dass wir uns alle lieb haben, gemeinsam die CO2-Klamotte in Griff bekommen und in einer friedlichen und gerechten Welt leben. Finde ich toll. Die anderen auch. Immer wieder Applaus. Aber er hat auch gleich zu Anfang klar gemacht, dass er nicht als Präsidentschaftkandidat redet, sondern als Bürger dieser Welt. Und als solcher hat er seine Hausaufgaben gemacht und seine Sache an der Goldelse gut gemacht. Überflüssig, zu erwähnen, dass es einem deutschen Politiker wohl nicht (mehr) gelingen wird, eine so wohlwollende Masse zusammen zu rufen.

Es war der einzige öffentliche Auftritt auf seiner „Ich-bin-außenpolitsch-zu-gebrauchen-Tour“. Es sind ca. 200.000 Menschen auf dem 17. Juni gewesen. Er bekommt wieder eine wahnsinnige Publicity vor allem in den USA. Alle werden zuschauen. Alle werden zuhören. Auch die McCain-Nahen, die nach Fehlern von Obama hecheln. Die Medien lieben Obama und das wird bei den Wahlen meines Erachtens ausschlaggebend sein. Denn selbst die, die sich keine Gedanken um ihr Kreuz machen, werden beim Urnengang eher den wählen, von dem sie am meisten gehört haben. Und das ist eindeutig Obama.

All diejenigen, die heute auf der „Obama-Fanmeile“ (!!) waren, haben dazu beigetragen, dass dieser charismatische Demokrat eine Stimme mehr erhalten wird.

Rede-Transkript

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Passion

24. Juni 2008

Auf unserem Balkon:

Passionsblüte

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Der verflixte Siebener

20. Juni 2008

Wir sitzen also ausgelaugt auf einem Hydranten irgendwo in SoHo und warten auf den Bus. Der Siebener hält hier. Und auch am Central Park. Dort gibt es dann einen Haufen anderer Busse, welche auch wenige Blocks von unserem Hostel in der Upper West Side halten.

Das Bus-Netz in New York ist fantastisch. Mit unserer MTA-Wochenkarte kommen wir günstig in jede Ecke von Manhattan. Heute fahren wir ausnahmsweise mal früher ins Hostel zurück. Diesmal wollen wir fit sein für den Abend. Greenwich Village wartet auf uns. Und wir warten auf den Bus. In der W Houston Street. Eigentlich hätten wir auf den Fünfer warten sollen, aber wir sind ausgelaugt. Also warten wir auf den Siebener. Der hält zwar ca. 10 Blöcke weiter nördlich, aber das wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und endlich kommt der Siebener um die Ecke gerauscht. Wow. Ein Executive-Bus. Hat auch einen erhöhten Tarif, ist uns aber mit unserer MTA-Wochenkarte schnuppe. Auch das X vor der Sieben stört uns nicht weiter. Wird halt die Express-Variante vom Siebener sein. Wir steigen ein und nehmen in der ersten Reihe Platz. Die Sitze sind gepolstert. Eine Wohltat für unsere müden Knochen. Die Klima-Anlage ist endlich mal richtig angenehm eingestellt. Man erliegt nicht umgehend einer Grippe. Wir machen es uns gemütlich und genießen die Aussicht. Relativ schnell wird uns klar, wir fahren Richtung Süden statt Norden. Macht nichts. Kurze Rücksprache mit dem Busfahrer. Ja, er hält Staten Island. Das „Ferry“ hatten wir ihm unterschlagen. Und wir rauschen in einen Tunnel. Wow, ist der lang. Der Tunnel. „Siehst Du Licht?“ „Nein.“ „Ein Ende des Tunnels?“ „Nein.“ Nach einer gefühlten dreiviertel Stunde spuckt uns der Tunnel wieder an die Oberfläche. Auf eine Schnellstraße. „Guck mal, da hinten ist die Freiheitsstatue!“ Gerade mal einen halben Centimeter groß.

Miss Liberty

Augenscheinlich sind wir ganz schön weit weg. Wir passieren mehrere Mautstellen und fädeln uns herausfordernd über eine tolle Doppeldecker-Brücke. Ja, wir sind in Staten Island, ohne „Ferry“. Nach über einer Stunde kommt die erste Bushaltestelle. Der Busfahrer schickt und auf die gegenüberliegende Starßenseite. Dort sollten wir den X1 nehmen, der führe uns zurück nach Manhattan. Glorreiche Idee. Wir steigen aus und studieren die Buslinien zurück. Alles mögliche fährt hier, nur kein X1. Und die anderen Busse fahren auch nur zur Peak-Zeiten. Die sind allerdings schon rum. Wir haben den letzten Bus nach Staten Island erwischt. Und nun stehen wir hier mit unseren Macy’s und Shoemania-Tüten in mitten einer verträumten Holzhaus-Siedlung an einer Bushaltestelle. Es riecht nach Land, Wiese und Bäume. Ein Geruch, den man in Manhattan nicht kennt. Wir sind sehr weit weg. Gott ist gut und hat die Bushaltestelle an eine Ampel gepflanzt. An der steht dann auch irgendwann ein blauer Mini mit offenen Fenstern und die Fahrerin schaut uns neugierig an. Wir müssen schon ziemlich paddelig gucken. „We are totally lost and trying to get back to Manhattan!“ rufe ich der Fahrerin lachend zu. Sie lacht und manövriert den Mini an den Straßenrand. Hin und her überlegt sie, erklärt uns im gebrochenenm englisch einen Weg. Bis sie es dann doch aufgibt und uns in den Wagen beordert. Überglücklich steigen wir ein. Sie kommt aus Montenegro, former Yoguslavia. Hat hier die Friseurlehre gemacht und nun einen kleinen Laden mit drei Angestellten. Es geht ihr gut. Ihr anderer Wagen ist ein Mercedes. Die ärmste kennt sich leider nur auf Staten Island aus und verfährt sich prompt. Landet auf einer Brücke, die sie nicht mehr verlassen kann und bringt uns kurz entschlossen bis nach Brooklyn, zu einer U-Bahn-Station ihres Vertrauens. Hier hätte sie studiert, deswegen wisse sie, diese Bahn fährt uns wieder rein. Sie hat uns der Himmel geschickt.

Von der W Houston Street haben wir ca. 5 Stunden gebraucht, um in unser Schnuckelranz-Hostel zu kommen. Und endlich können wir sagen, wir haben auch was von Brooklyn und Staten Island gesehen.

Und das X vor der Busnummer ist tatsächlich der Express. Für die Pendler, welche morgens nach Manhattan rein und abends wieder raus müssen. Der Tunnel ist der längste Tunnel der Vereinigten Staaten und heißt Brooklyn-Battery Tunnel und die Brücke ist die Verrazano-Narrows Bridge und war bei Fertigstellung 1964 selbstverständlich die längste Hängebrücke der Welt.

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A few days in New York

17. Juni 2008

Ein kleiner Vorgeschmack:

Chrysler Building

Mehr Urlaubsbilder gibt es hier.

Salü.

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Fertig!

27. Mai 2008

So tüftelte ich durch Tag und Nacht,
raufte ich mir so oft die Haare,
bis ich endlich konnte sagen:
Es ist vollbracht.

Meine kleine Seite, die nichts mit der Blogosphäre so richtig zu tun hat. Ein Hauch in so fern, dass ich hier im Blog die Möglichkeit habe, nach meinem Mundwerk zu schreiben. Das Blogchen ist sozusagen privat. Und das ist nicht paradox. Andere zeigen schließlich ihre Katzen.

Hier nun also ein wenig Ego-Surfing: www.marcom-ad.de

Jetzt ist es raus.
Und tschüss.