Archiv für Juni 2008

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Passion

24. Juni 2008

Auf unserem Balkon:

Passionsblüte

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Sportsgeist

21. Juni 2008

Die Quarktasche versteht sich. Gelegentlich auch als höfische Schriftrolle des geistigen Staates. Auswürfe grauschläfriger Masse vakuumisierten Sinnes. Die Leibesertüchtigung findet im geschlossenen Cranium statt, Ergebnisse sind weder Punkte noch Siege sondern Worte. In denen es dann auch nicht um Punkte oder Siege geht. Daher findet sich in dieser Quarktasche auch kein Leder, Lack und Gummi. All die Auswürfe, die annähernd sich mit etwas wie Fußball oder Formel 1 beschäftigen könnten, finden sich doch eher hier, wenn es mit Fußball zu tun hat oder hier, wenn es um die Formel 1 geht.

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Der verflixte Siebener

20. Juni 2008

Wir sitzen also ausgelaugt auf einem Hydranten irgendwo in SoHo und warten auf den Bus. Der Siebener hält hier. Und auch am Central Park. Dort gibt es dann einen Haufen anderer Busse, welche auch wenige Blocks von unserem Hostel in der Upper West Side halten.

Das Bus-Netz in New York ist fantastisch. Mit unserer MTA-Wochenkarte kommen wir günstig in jede Ecke von Manhattan. Heute fahren wir ausnahmsweise mal früher ins Hostel zurück. Diesmal wollen wir fit sein für den Abend. Greenwich Village wartet auf uns. Und wir warten auf den Bus. In der W Houston Street. Eigentlich hätten wir auf den Fünfer warten sollen, aber wir sind ausgelaugt. Also warten wir auf den Siebener. Der hält zwar ca. 10 Blöcke weiter nördlich, aber das wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und endlich kommt der Siebener um die Ecke gerauscht. Wow. Ein Executive-Bus. Hat auch einen erhöhten Tarif, ist uns aber mit unserer MTA-Wochenkarte schnuppe. Auch das X vor der Sieben stört uns nicht weiter. Wird halt die Express-Variante vom Siebener sein. Wir steigen ein und nehmen in der ersten Reihe Platz. Die Sitze sind gepolstert. Eine Wohltat für unsere müden Knochen. Die Klima-Anlage ist endlich mal richtig angenehm eingestellt. Man erliegt nicht umgehend einer Grippe. Wir machen es uns gemütlich und genießen die Aussicht. Relativ schnell wird uns klar, wir fahren Richtung Süden statt Norden. Macht nichts. Kurze Rücksprache mit dem Busfahrer. Ja, er hält Staten Island. Das “Ferry” hatten wir ihm unterschlagen. Und wir rauschen in einen Tunnel. Wow, ist der lang. Der Tunnel. “Siehst Du Licht?” “Nein.” “Ein Ende des Tunnels?” “Nein.” Nach einer gefühlten dreiviertel Stunde spuckt uns der Tunnel wieder an die Oberfläche. Auf eine Schnellstraße. “Guck mal, da hinten ist die Freiheitsstatue!” Gerade mal einen halben Centimeter groß.

Miss Liberty

Augenscheinlich sind wir ganz schön weit weg. Wir passieren mehrere Mautstellen und fädeln uns herausfordernd über eine tolle Doppeldecker-Brücke. Ja, wir sind in Staten Island, ohne “Ferry”. Nach über einer Stunde kommt die erste Bushaltestelle. Der Busfahrer schickt und auf die gegenüberliegende Starßenseite. Dort sollten wir den X1 nehmen, der führe uns zurück nach Manhattan. Glorreiche Idee. Wir steigen aus und studieren die Buslinien zurück. Alles mögliche fährt hier, nur kein X1. Und die anderen Busse fahren auch nur zur Peak-Zeiten. Die sind allerdings schon rum. Wir haben den letzten Bus nach Staten Island erwischt. Und nun stehen wir hier mit unseren Macy’s und Shoemania-Tüten in mitten einer verträumten Holzhaus-Siedlung an einer Bushaltestelle. Es riecht nach Land, Wiese und Bäume. Ein Geruch, den man in Manhattan nicht kennt. Wir sind sehr weit weg. Gott ist gut und hat die Bushaltestelle an eine Ampel gepflanzt. An der steht dann auch irgendwann ein blauer Mini mit offenen Fenstern und die Fahrerin schaut uns neugierig an. Wir müssen schon ziemlich paddelig gucken. “We are totally lost and trying to get back to Manhattan!” rufe ich der Fahrerin lachend zu. Sie lacht und manövriert den Mini an den Straßenrand. Hin und her überlegt sie, erklärt uns im gebrochenenm englisch einen Weg. Bis sie es dann doch aufgibt und uns in den Wagen beordert. Überglücklich steigen wir ein. Sie kommt aus Montenegro, former Yoguslavia. Hat hier die Friseurlehre gemacht und nun einen kleinen Laden mit drei Angestellten. Es geht ihr gut. Ihr anderer Wagen ist ein Mercedes. Die ärmste kennt sich leider nur auf Staten Island aus und verfährt sich prompt. Landet auf einer Brücke, die sie nicht mehr verlassen kann und bringt uns kurz entschlossen bis nach Brooklyn, zu einer U-Bahn-Station ihres Vertrauens. Hier hätte sie studiert, deswegen wisse sie, diese Bahn fährt uns wieder rein. Sie hat uns der Himmel geschickt.

Von der W Houston Street haben wir ca. 5 Stunden gebraucht, um in unser Schnuckelranz-Hostel zu kommen. Und endlich können wir sagen, wir haben auch was von Brooklyn und Staten Island gesehen.

Und das X vor der Busnummer ist tatsächlich der Express. Für die Pendler, welche morgens nach Manhattan rein und abends wieder raus müssen. Der Tunnel ist der längste Tunnel der Vereinigten Staaten und heißt Brooklyn-Battery Tunnel und die Brücke ist die Verrazano-Narrows Bridge und war bei Fertigstellung 1964 selbstverständlich die längste Hängebrücke der Welt.

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A few days in New York

17. Juni 2008

Ein kleiner Vorgeschmack:

Chrysler Building

Mehr Urlaubsbilder gibt es hier.

Salü.

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Landed

11. Juni 2008

Nach einer Woche Manhattan sind wir nun wieder da. Und jetzt kämpfe ich noch ein wenig gegen die Zeit und ihre Umstellung. Es wird einen Haufen Fotos geben und den einen oder anderen Post. Jetzt muss ich aber noch ein wenig Fußball gucken.

So, stay cool and take care.